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Zusammensetzung von Schweißrauch

Diese Grafik enthält nur die gefährlichsten Bestandteile von Schweissrauch - neben diesen Stoffen entstehen bei Schweiß- und Schneidvorgängen noch viele andere Schadtsoffe

Beim Schweißrauch unterscheidet man zwischen einatembaren Stoffen (bis zu 100 µm groß) und alveolen-, das heißt lungengängigen Stoffen (bis zu 10 µm groß). Diese Partikel können bis zu den Lungenbläschen vordringen und sich dort ablagern und sind deshalb besonders gefährlich. 98,9 % der Partikel im Schweissrauch sind sogar unter 0,4 µm groß.

Aus dem Schweißverfahren und dem zu verschweißenden Material ergibt sich die Zusammensetzung des Schweißrauchs. 

 

Art des Stoffes Komponenten Rauchbestandteile Gefährdungen
Gas Schutzgas Kohlendioxid, Argon Erstickungsgefahr
Gas Durch den Schweißvorgang erzeugte Gase

Kohlenmonoxid (kann die Fortpflanzungs-fähigkeit beeinträchtigen)

Ozon

Erstickungsgefahr

Verletzung der Atemwege und Lunge (inkl. Krebsrisiko)

Gas Durch Chemikalien auf dem Metall erzeugte Gase (z. B. Farbe, Öl, Lösungsmittel)

Wasserstoffchlorid, Phosgen

Wasserstoff, Zyanid, Formalin, Isocyanate

Verletzung der Atemwege und Lunge (inkl. Krebsrisiko)

Erstickung, Verletzung der Atemwege und Lunge (inkl. Krebsrisiko), allergische Reaktionen, Asthma

Partikel Stahl, nicht beschichtet und nicht lackiert Aluminium, Cadium, Chrom, Eisenoxid, Mangan, Magnesium, Nickel, Zink Chronische Schäden der Atemwege und der Lunge (inkl. Krebsrisiko) sowie des zentralen Nervensystems, allergische Reaktionen Metalldampffieber
Partikel Galvanisierter Stahl Zinkoxid, Chrom Chronische Schäden der Atemwege und der Lunge (inkl. Krebsrisiko) sowie des zentralen Nervensystems, allergische Reaktionen Metalldampffieber
Partikel Rostfreier Stahl Chrom sechswertig, Nickel Chronische Schäden der Atemwege und der Lunge (inkl. Krebsrisiko) sowie des zentralen Nervensystems, allergische Reaktionen Metalldampffieber

 

>> zu 1. Schweißrauch - Was ist das?
>> zu 3. Wie groß sind die einzelnen Partikel im Schweißrauch?
>> zu 4. Körperliche Auswirkungen durch Aufnahme der Schadstoffe im Schweißrauch